Konzepte

Pforzheim als Kulturhauptstadt 2025




Im Rahmen unseres Semesterprojektes entwickeln wir beispielhaft Lösungsansätze zur Integration der verschiedenen Kulturen in Pforzheim. Diese sollen als Impuls gesehen werden, der Teil eines größer angelegten Integrationsprojektes, welches auf eine mögliche Bewerbung Pforzheims zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 hinarbeitet. Wir MACD-Studierenden sehen diese Bewerbung als großartige Chance und als Wirkbeschleuniger für Integration, denn Pforzheim kann hier für sich selbst aber auch für ganz Europa Bedeutendes leisten.

Unsere Bewerbung hat nicht ausschließlich das Ziel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025, sondern versteht sich als bürgerschaftlicher Prozess als Modell für Europa.



Kulturhauptstadt als Wirkungsbeschleuniger






We are Europe

Ohne kulturelle Integration gibt es keinen gesellschaftlichen Frieden. Deshalb sehen wir unsere Bewerbung von Pforzheim für die Kulturhauptstadt 2025 als Zukunftspiloten für gesellschaftlichen Frieden in Europa. Pforzheim ist ein Brennglas, Konfrontationen lassen sich nur durch ein neues WIR-Gefühl und einen kulturellen Konsens überbrücken. Deshalb wird Pforzheim zum Inkubationsort des europäischen Gemeinschaftswandels und das „Wir“ zum kulturellen Schatz, den es in neu geschaffenen Bühnen zu transferieren gilt.

Bring the Stories on the Street

Wir schaffen einen Perspektivwechsel im Alltag, der dazu anregt, Fremde im Alltag wieder näherzubringen. Durch Begegnungsstätten, die in der Stadt verteilt sind, soll die Gesellschaft zusammenkommen. Die Plakate ermöglichen, die Person gegenüber besser zu verstehen und bauen Vorurteile ab, die durch Furcht oder Ungewissheit entstehen.

Das Ziel ist die Überwindung von sozial-gesellschaftlichen Vorurteilen durch einen Perspektivwechsel, Nähe und Gemeinschaft zu schaffen und Menschen zu verbinden.

Space and Network

Mit der Idee „Space and Network“ möchten wir den Flüssen in Pforzheim und Umgebung mehr Beachtung schenken und deren Bedeutsamkeit hervorheben. Märkte am Fluss, Sitz- und Entspannungsmöglichkeiten, sowie Lernstätten für Kinder, verbinden Menschen und geben ihnen eine neue Kommunikationsplattform. Der Fluss wird der neue Lebensquell Pforzheims.

Symbolisch wollen wir Brücken bauen und Distanzen überwinden und ein WIR schaffen. „Space and Network“ kann neue Wege schaffen und so eine Integration der Bürger Pforzheim gelingen lassen.

PFuture Play

Pforzheim war immer eine Spielwiese der Geschichte, stets von Bewegung und Transformation geprägt − ob auf dem Land − oder auf Flusswegen.
Die kulturelle Diversität, die große Anzahl an jungen, neugierigen Bürgern und ungenutzte Flächen bieten heute ein großes Potenzial hier mitzuspielen, in neue Ideen zu investieren und das Umfeld mitzugestalten.

In einem interaktiven Spiel quer durch die Stadt sollen neue Räume erschlossen und das Umfeld aktiv mitgestaltet werden. Aus kleinen Spielen können große Projekte entstehen und Grenzen überschritten werden. Let’s play!

Growing Values from the Beginning.

Wir denken, Integration muss wachsen, sich mit dem Alter entwickeln und so zu etwas Selbstverständlichem werden. Bereits in der Grundschule starten Schulkinder mit Brieffreundschaften zu Fremden, die auch an dem Projekt teilnehmen − generations- und gesellschaftsübergreifend.

Der Austausch über das analoge Medium des Briefes schafft Bindung, Verständnis und Nähe − Werte, die so stetig mit dem Kind mitwachsen und sich auf das Umfeld übertragen. Integration findet so ganz spielerisch, sanft und indirekt statt.

Wir als kultureller Schatz


Kultureller Transfer - Container voll Besonderheiten und kultureller Schätze aus unseren jeweiligen Immigrationskulturen (Respekt, Staunen, künstlerische Provokation und Inspiration)
Wir haben nicht genug Kunst also leihen wir sie uns und beziehen die Immigrationsgruppen ein.

Die Immigranten (Personen/Regionen/Gruppen/Länder), die wir bei uns aufgenommen haben, bekommen von uns Überseecontainer, die sie mit Kunst und Besonderheiten füllen mögen. Ziel ist die jeweiligen kulturellen Besonderheiten und Gepflogenheiten sichtbar zu machen.
Die Container liegen dann bei uns wie die Stämme der Flößer früher. So brauchen wir kein Museum, beziehen viele Orte ein und machen uns Stolz auf unsere Identitäten.

Wir beerdigen aber auch Vorurteile, setzen uns mit Klischees auseinander und genießen Vielfalt und Reichtum. Auseinandersetzung mit Geschichte.

Die Container können ein Eigenleben bekommen, Sie werden umgruppiert neuer Kontext entsteht. Designs werden müssen intelligente Verknüpfungselemente. Besucher und Delegationen der Absenderländer bereichern Ihren Container.

Virtuelle Container verknüpfen mit der digitalen Welt.

Nachhaltig bleibt Respekt und Wertschätzung, die digitalen Container und einige Container als Reminder, in den temporäre Aktionen stattfinden können.

Der Vielzahl der Container wird wieder Container.



Insights MACD